Interokultur
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INTERKULTURELLE KOMPETENZ

  • migrationsgesellschaftliche Dynamiken in ihrer Komplexität verstehen
  • einen wertschätzenden Umgang mit migrationsgesellschaftlicher Vielfalt und Pluralität fördern
  • einen rassismuskritischen Umgang mit gesellschaftlichen Machtstrukturen und Othering entwickeln

WAS IST EIN TRAINING zu INTERKULTURELLEr KOMPETENZ?

Das Konzept der „Interkulturellen Kompetenz(en)“ wurde vielfach und immer wieder neu und sehr unterschiedlich definiert. In diesem Sinne ist es ein durchaus “umstrittener” Begriff.

In den Trainings von INTEROKULTUR werden interkulturelle Kompetenzen vor allem als migrationsgesellschaftliche Kompetenzen verstanden, die sowohl interkulturelle Fragestellungen beleuchten als auch auf einer klaren rassismuskritische Haltung basieren.

In den Workshops haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, verschiedene migrationsgesellschaftliche Dynamiken – wie beispielsweise gesellschaftliche Machtstrukturen und unterschiedliche Formen von Rassismus, Diskriminierung, “Wander”erfahrungen und (inter)kulturelle Fragestellungen gemeinsam zu reflektieren und zu diskutieren. Das Ziel ist es, für diese komplexen Themen zu sensibilisieren und einen vorurteilsbewussten und rassismuskritischen Umgang mit migrationsgesellschaftlicher Vielfalt und Pluralität zu erlernen bzw. weiter zu entwickeln.

Je nach Zielgruppe, Interessens- und Bedarfslage können unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden: Dies wird im Vorfeld mit den Auftraggeber*innen und/oder auch zu Beginn und während des Workshops mit den Teilnehmenden abgesprochen.

Die INHALTE eines Trainings Zu INTERKULTURELLER KOMPETENZ

Hier sehen Sie Beispiele möglicher Themen, die in einem Workshop zu Interkultureller Kompetenz bearbeitet werden können:

  • Sensibilisierung für Kultur, Inter- und Transkulturalität: Welchen Einfluss haben kulturelle Aspekte auf unsere Wahrnehmung, unser Denken, Fühlen und Handeln? Wie kann konstruktive Kommunikation und Verständigung im interkulturellen Kontext aussehen?
  • Sensibilisierung für Migrationsdynamiken: Welche unterschiedlichen Zugehörigkeits- und „Wander“erfahrungen haben wir bzw. begegnen uns? Wie gehen wir mit unterschiedlichen Entwurzelungs-, Ankommens-, Ausgrenzungs- und Beheimatungserfahrungen um?
  • Sensibilisierung für Diskriminierungsdynamiken: Wie (un)bewusst gehen wir mit Othering, Rassismus und Privilegien um?
  • Unterschiedliche Formen von Rassismus, Diskriminierung und gesellschaftliche Machtstrukturen erkennen und infrage stellen.
  • Eine vorurteilsbewusste Haltung und darauf basierende Handlungsstrategien für den (Arbeits)alltag entwickeln.
  • Gemeinsamkeiten und Verbindendes zwischen Menschen und unterschiedlichen Gruppen erkennen und fördern.
  • Einen konstruktiven Umgang mit Unterschiedlichkeit und gesellschaftlichen Herausforderungen entwickeln und fördern.
  • Die eigene Akzeptanz und Anerkennung von migrationsgesellschaftlicher Vielfalt und Pluralität reflektieren und weiter entwickeln.
  • Die Besonderheiten von Kommunikation, Kooperation und Konflikten im migrationsgesellschaftlichen Kontext reflektieren und im eigenen Handeln berücksichtigen.
  • u.v.m.

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